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Beitrag vom 15.05.2017 (Quelle: Jürgen Müller)Druckversion
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Oldies eröffnen die Motorsportsaison


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Mit der ADAC Sparkassen Klassik wurde am vergangenen Wochenende die Motorsportsaison auf dem Schleizer Dreieck eröffnet. Über 500 Teilnehmer aus ganz Europa stellten sich dem Starter. Darunter auch einige Piloten, die in der Vergangenheit für Schlagzeilen auf dem Ostthüringer Rennkurs sorgten. Zu ihnen zählte auch der inzwischen 78-jährige Heinz Rosner, einer der erfolgreichsten MZ-Werksfahrer, er ließ es sich nicht nehmen einige Runden zu drehen. Für den Hundshübler blieb das Schleizer Dreieck in seiner aktiven Zeit lange ein Albtraum, immerhin benötigte er acht Anläufe, bis er 1968 erstmals als Sieger ins Ziel kam. Mit Heinz W. Schmid war ein weiterer ehemaliger Schleiz-Sieger am Start, der Schweizer konnte den Lauf der 250-ccm-Klasse im Jahre 1971 zu seinen Gunsten entscheiden.

Im Mittelpunkt der Klassikveranstaltung standen die Läufe der Klassik Trophy. Diese Meisterschaftsserie findet inzwischen immer mehr Resonanz unter den Zwei- und Dreiradpiloten. Neben ehemaligen Aktiven sind auch zahlreiche jüngere Piloten beziehungsweise Fahrer im fortgeschrittenen Alter am Start. Die Klassik gastiert in dieser Saison auf insgesamt zehn Rennstrecken in Mitteleuropa. Einen zweifachen Heimsieg gab es in der Klasse GP 125/250/Open/GP Open für Micky Winkler. Der Schleizer Nachwuchsfahrer, der ansonsten in der IG Königsklasse unterwegs ist, zeigte insbesondere im Regenrennen eine beeindruckende Leistung.

Ein Wiedersehen gab es mit Peter Höss in der Klasse 350/500, dem ersten Gespannsieger auf dem Dreieck nach der Wende. Der Stammheimer kam hinter Ives Glauser (Schweiz) im Rennen eins und Lauf zwei hinter Mathias Weichel (Oelsnitz) jeweils auf Rang zwei ein.

Häufig einsetzender Regen ließen die Starterfelder in den sonntäglichen Rennen in einzelnen Klassen oftmals merklich sinken. So beteiligten sich zum Beispiel im Training der Klasse GP125 S2, GP250 S1 + S2, GP350, Ostalgie insgesamt 40 Piloten, allerdings sank die Zahl der Rennteilnehmer auf 24 beziehungsweise 15 Starter. Auch Heinz Rosner verzichtete auf eine Teilnahme, sicherlich aufgrund seines Alters und der Verletzungsgefahr eine verständliche Entscheidung. Die beiden Rennen konnte jeweils Frank Kunzmann (Lauter-Bernsbach) vor dem Franzosen Jimmy Lafineur zu seinen Gunsten entscheiden. Ebenfalls in dieser Kategorie war Frank Eismann unterwegs. Der Rockendorfer stieg in dieser Saison erstmals wieder in den Rennsattel. Nach einem 13. Rang im ersten Umlauf, sah er im zweiten mit seiner MZ-HB 250 nicht ins Ziel.

Einen weiteren Höhepunkt im Rahmen der Klassikveranstaltung bildeten die beiden Rennen der Sidecar Trophy. Diese Serie wird allerdings mit aktuellen Renngespannen ausgefahren und gilt als Sprungbrett für die Internationale Deutsche Meisterschaft. Bereits im Training zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Wirth/Uhlig und Gierlinger/Gröbner. Das samstägliche Rennen über sechs Runden wurde eine sichere Beute von Enrico Wirth. Der Ascherslebener gewann mit über sechs Sekunden Vorsprung den Lauf über die kurze Distanz vor den Bayern Gierlinger/Gröbner und Kirst/Kirst (D). Über die Zehnrundendistanz am Sonntag hatte schließlich Gierlinger mit seinem Beifahrer Gröbner mit 2,5 Sekunden Vorsprung die Nase vor Wirth, Platz drei ging an das schwedische Team Lundberg/Andersson.

Ergebnisse

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