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Beitrag vom 19.05.2017 (Quelle: Niklas Schuster)Druckversion
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Schrauben am eigenen Auto: Was ist heute noch möglich?

Foto: RyanMcGuire
Zoom  Foto: RyanMcGuire

In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind unsere Autos technisch immer ausgefeilter, allerdings auch komplizierter geworden - was die Reparatur in eigener Regie prinzipiell erschwert. In vielen Bereichen ist es mit dem entsprechenden Know-how allerdings durchaus möglich, noch selbst Hand anzulegen und dabei viel Geld zu sparen. Was sollten Hobbyschrauber selbst erledigen, was besser der Fachwerkstatt überlassen?

Wovon der Laie besser seine Finger lassen sollte

Motorsteuerung, Sicherheitssysteme wie Abstands- oder Totwinkelwarner sowie Komfortausstattung wie der Tempomat sind heute elektronisch geregelt. Hier ist es schwierig bis unmöglich, eine Reparatur vorzunehmen. Dabei ist es übrigens nicht so, dass die Fachwerkstätten noch reparieren würden, die defekten Teile werden einfach ausgetauscht. Aufgrund fehlender Diagnosegeräte ist es für den Laien allerdings kaum noch möglich, den eigentlichen Defekt ausfindig zu machen. Darüber hinaus gibt es Baugruppen wie beispielsweise Nebenaggregate, darunter die Wasserpumpe, oder den Wechsel des Zahnriemens, die ebenfalls nur dem Fachmann überlassen werden sollten. Hier besteht zwar beim Reparieren nicht direkt eine Verletzungsgefahr, Fehler können allerdings teuer werden. Insbesondere beim Zahnriemen kann ein falsches Aufsetzen dafür sorgen, dass der Ventiltrieb Schaden nimmt. Zudem werden Spezialwerkzeuge benötigt, die sich in der heimischen Garage kaum finden dürften. Bei anderen Baugruppen, darunter wichtige Fahrwerkskomponenten, sind es vor allem Sicherheitsgründe, die dazu führen, dass diese Arbeiten besser von der Fachwerkstatt ausgeführt werden.

Was ich selbst erledigen lässt

Im Umkehrschluss stellt sich also die Frage: Was kann überhaupt noch selbst erledigt werden? Es spricht nichts dagegen, einfache Wartungsarbeiten wie den Austausch der Zündkerzen, den Ölwechsel oder den Austausch von Luft- und Innenraumfilter selbst durchzuführen. Sofern eine Hebebühne vorhanden ist, kann auch die Auspuffanlage problemlos ohne Werkstatthilfe ausgewechselt werden. In begrenztem Maße sind auch Arbeiten an der Bremsanlage durchaus möglich, darunter ein Wechsel der Bremsbeläge oder -Scheiben.

Selbst reparieren - nur mit persönlicher Schutzausrüstung

Insgesamt lässt sich durchaus Geld sparen, wenn einige Wartungs- und Reparaturarbeiten selbst durchgeführt werden. Nicht selten sind die Lohnkosten der größte Posten auf der Abrechnung der Fachwerkstatt. Einige Arbeiten sollten aber schon aus Sicherheitsgründen in professionelle Hände gegeben werden - bei Fehlern drohen ansonsten teure Schäden. Sicherheit ist auch das richtige Stichwort für Hobbyschrauber, auf eine persönliche Schutzausrüstung darf in keinem Fall verzichtet werden.

Hobbyschrauber sind sich über Risiken nicht im Klaren

Selbstschrauber sollten sich dabei allerdings nicht nur Gedanken über die gesparten Kosten oder die Fahrsicherheit machen - auch die Arbeitssicherheit sollte keinesfalls außer Acht gelassen werden. Im Unterschied zu professionellen Kfz-Mechatronikern fehlt die entsprechende Ausbildung und das Wissen über die Gefahren. Häufig benötigte Reinigungsmittel wie Bremsensreiniger sind hochaktiv und dringen über die Haut in den Organismus ein. Schon aus diesem Grund dürfen robuste Schutzhandschuhe nicht fehlen. Muss gar geschliffen oder gebohrt werden, oder lässt sich die alte Auspuffanlage nur noch mit einer Flex heraus trennen, ist noch weitere persönliche Schutzausrüstung erforderlich. Schutzbrille und Gehörschutz sorgen dafür, dass keine unmittelbaren Gefahren mehr von der Arbeit ausgehen. Ein Arbeitsanzug ist nicht nur wegen seiner Widerstandsfähigkeit sinnvoll, er ist auch schwer entflammbar. Wird also tatsächlich ein Winkelschleifer benötigt, sodass ein Funkenflug kaum zu verhindern ist, erhöht ein solcher Arbeitsanzug die Arbeitssicherheit deutlich. Zusätzlich kann auf einen Feuerlöscher kaum verzichtet werden, falls es doch einmal zu einem Brand kommt.

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