Klassik Trophy zu Gast in Schleiz

Mit der Sparkassen ADAC Klassik wurde am vergangenen Wochenende die Motorsportsaison auf dem Schleizer Dreieck eingeläutet. Eine Veranstaltung, die vor allem die Herzen der Nostalgiker höher schlagen ließ. In den zahlreichen Klassikklassen gab es ein Wiedersehen mit ehemaligen Aktiven, die auf dem Schleizer Dreieck sowie auf anderen Rennstrecken für Schlagzeilen sorgten. Prominentester Teilnehmer war sicherlich Aalt Toersen, der zweifache Vizeweltmeister der 50-ccm-Klasse. Allerdings konnte sich der Niederländer nicht auf den vorderen Rängen im Lauf der Klasse Eurocup 50ccm + Freetech platzieren. Dieses Rennen entschied zweimal sein Landsmann Robin Fick zu seinen Gunsten.

Volle Starterfelder waren, wie hier in der Schnapsglasklasse, in allen Klassen bei der Sparkassen ADAC Klassik am vergangenen Wochenende zu verzeichnen.

Bekannte Gesichter gab es auch mit Wolfram Centner und Andy Wolfram bei den Gespannen Sidecar4 + Open zu sehen. Wolfram Centner ging 2002 mit Mike Helbig als letzter Sieger auf dem alten Kurs auf dem Schleizer Dreieck ein. Nachdem Wolfram Centner einige Zeit in der Rallyeszene aktiv war, hat sich der Radebeuler in dieser Saison mit seinem ehemaligen Beifahrer Andy Wolfram wieder zusammengetan. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz feierten die beiden Routiniers ein tolles Comeback. Ihre härtesten Konkurrenten waren Rößler/Lüttke, die im zweiten Umlauf einen sicheren Sieg einfahren konnten. Bekannte Namen standen mit Harry Fath, Reinhard Strack und Manfred Fischer auf der Starterliste der Klasse Superbike SBK 90/Klassik. Alle drei haben in der Vergangenheit an der Geschichte des deutschen Motorradrennsportes in verschieden Klassen mitgeschrieben. Die Siege in dieser Klasse teilten sich Nicolai Kraft (Hockenheim) und Martin Bähr (Heidelberg). Der Holzgerlinger Harry Fath durfte sich zweimal über den dritten Podestplatz freuen. Reinhard Strack (Cölbe) kam auf den Plätzen vier und fünf ins Ziel. Während Manfred Fischer in der separaten Wertung für die Klassiker, die Plätze zwei und drei für sich in Anspruch nehmen durfte.

In der Grand-Prix-Klasse, die die Zweitakter verschiedener Hubraumklassen bis Baujahr 1984 vereint, war gegen Luke Notton kein Kraut gewachsen. Der Brite, der bereits unzählige Siege in den Oldtimerklassen in Schleiz in der Vergangenheit eingefahren hat, erwies erneut als unschlagbar. Klar geschlagen geben mussten sich jeweils bereits die Zweitplatzierten Jimmy Lafineur (FRA) und Markus Zieger (Liebschützberg).

Zwei Heimsiege gab es mit Uwe Elschner und Micky Winkler (beide Schleiz) in den beiden Läufen der Zweitakt-Grand-Prix-Klasse ab Baujahr 1985. Polsetter Elschner verpatze im ersten Rennen den Start und ging als Letzter ins Rennen. Der rasenden Elektromeister setzte zu einer Aufholjagd an, die sich sehen lassen konnte. Im Ziel überquerte er schließlich als Vierter die Ziellinie. Nachwuchsfahrer Micky Winkler belegte im zweiten Lauf dieser Klasse mit der Hubraum unterlegen Honda 125 ccm den dritten Rang. Die separate Klassenwertung gewann der 16-Jährige souverän vor dem Ex-Grand-Prix-Piloten René Dünki (Schweiz). Mit Frank Eismann machte ein weiterer Pilot aus der Region auf sich aufmerksam. Der Rockendorfer Motorradspezialist belegte in der separaten Wertung (GP 250 Baujahr 1985 bis 1990) jeweils den dritten Rang.

Eine sichere Beute wurde der Lauf der Supersportler für den Pößnecker Christoph Beinlich, Platz zwei ging an Philip Stich (Schleiz). Beide Piloten nutzten die Gelegenheit, um für den anstehenden IDM-Lauf auf dem Schleizer Dreieck zu trainieren. Zu den beiden IDM-Piloten gesellte mit Diana Spalteholz, eine weitere Fahrerin aus der Region. Die Görkwitzerin durfte sich über einen dritten Rang in der separaten Klassenwertung freuen.

Ergebnisse vom Klassikwochenende

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