Elektromobilität Thema am Schleizer Dreieck

„Stillstand ist Rückschritt.“ Dieser Worte bediente sich Siegfried Wetzel, der in seiner Funktion als Präsident des Sächsich-Thüringischen Automobilclubs im AVD, zusammen mit Roland Wetzel und Hannes Neupert zu einer Informationsveranstaltung ins Fahrerlager des Schleizer Dreieck geladen hatte. Siegfried Wetzel trug die Idee eines möglichen Elektromobilitätszentrums in Schleiz an die Öffentlichkeit, ohne dabei wissentlich ins Detail zu gehen: „Es gibt jetzt die reale Chance eine wirtschaftliche Komponente hier vor Ort zu installieren, die für die Region Schleiz nachhaltig förderlich sein kann. Als ein mögliches Terrain bietet das Schleizer Dreieck ideale Voraussetzungen.“

Hinter der Grundidee steht Dr. Axel Heinemann. Der geschäftsführende Gesellschafter des Nürburgrings ist auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Elektromobilitätszentrum von Hannes Neupert, den Vorsitzenden des ExtraEnergy e. V. aus Tanna, auf die Schleizer Rennstrecke aufmerksam gemacht wurden. Auf dem Nürburgring selbst, ist eine Errichtung eines solchen E-Zentrums aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich. Dr. Heinemann weiß, nach dem Wissen von Siegfried Wetzel, größere Wirtschaftsbetriebe hinter seinem Vorhaben.

„Unser Ziel der heutigen Veranstaltung war es, dass die Stadt Schleiz mit ihren Bürgern dieses Projekt aufgreift und sich dazu bekennt,“ so Siegfried Wetzel weiter. „Uns ist es vornehmlich wichtig, dass die Bürger der Kreisstadt bei diesem Vorhaben voll integriert und gehört werden. Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen, es soll keine Rennstrecke installiert werden, an der an 365 Tagen Rennbetrieb herrscht. Aber es soll hier an 365 Tagen Geld verdient werden. Die Möglichkeiten dafür wären mit diesem Projekt vielfältig und vielversprechend.“

Der Bürgermeister der Stadt Schleiz Marko Bias (CDU) sieht in dem geäußerten Vorhaben prinzipiell eine gute Sache für die Rennstadt: „Es bedarf einer tragenden Substanz für eine zukunftsträchtige Rennstrecke, was nur in Zusammenarbeit und unter der Berücksichtigung der Bürger zu realisieren sein wird.“ Kurz zu Wort meldete sich auch der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Schleizer Dreiecks Michael Dangrieß, der seine positive Grundeinstellung, für alles was das Schleizer Dreieck attraktiver gestaltet, nicht verheimlichte.

Einen kleinen Vorgeschmack elektrischer Mobilität lieferten die sieben Prototypenrennwagen, die auf Einladung von HofSpannung Motorsport e. V., ein studentischer Verein der Hochschule Hof, im Fahrerlager des Schleizer Dreiecks weilten und Elemente eines Wettbewerbes der Formula Student nachstellten. Sechs Teams der Universitäten oder Hochschulen aus München, Nürnberg, Bayreuth, Düsseldorf, Wuppertal und Hof demonstrierten die Leistungsfähigkeit ihrer einsitzigen Formelrennwagen auf einem abgesteckten Rundkurs und bei einem Beschleunigungsrennen.

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