Trauer um Nicky Cybala

Nach langer schwerer Krankheit und viel zu früh verstarb im Alter von nur 53 Jahren Nicky Cybala. Über viele Jahre stellte er seine Schaffenskraft in die Dienste des Schleizer Dreiecks. Sein Wirken blieb zumeist im Hintergrund verborgen, doch ohne sein Zutun wäre ein reibungsloser Ablauf einer Rennveranstaltung oftmals nicht möglich gewesen.
Bereits in Kindesalter entwickelte er eine Leidenschaft für alles Technische. So war es nicht verwunderlich, dass er den Beruf eines Fernmeldetechnikers ergriff, den er zunächst bei der Deutschen Post und nach der Wende bei der Deutschen Telekom ausübte. Ab 2003 begann Nicky sich mit dem IT-Service-Schleiz ein zweites Standbein aufzubauen, welches er ab 2010 als Hauptgewerbe ausübte. Erste Kontakte mit der Rennstrecke hatte er, nachdem er die Internetseite schleizer-dreieck.de betreut hatte. Mit seinem Fachwissen und technischen Verständnis hielt er die Internetseite stets aktuell. Doch dies sollte nur der Anfang sein, bis er zum direkten Kontakt mit der Rennstrecke beziehungsweise zu den zahlreichen Rennveranstaltungen bekam. Sein größter Verdienst war die Entwicklung der temporären Videoüberwachung an der Rennstrecke, die er permanent verbesserte. Neben der stetigen Erhöhung der Anzahl der Kameras ließ er gleichfalls die neuesten technischen Entwicklungen mit einfließen. Einen entscheidenden Anteil hatte er unter anderem beim Aufbau der Kommunikation zwischen den Streckenposten und dem Leiter der Streckensicherheit sowie bei der Einrichtung des Internetanschlusses für die Presse. Doch nicht nur an der Schleizer Rennstrecke wurde seine Arbeit geschätzt, auch den Organisatoren des Frohburger Dreieckrennens stand er regelmäßig zur Seite.
Mit ihm verlieren die Betreibergesellschaft Schleizer Dreieck und der MSC Schleizer Dreieck im ADAC einen zuverlässigen und stets einsatzbereiten Mitstreiter. Nicky Cybala wird allen Rennsportfreunden in dankbarer Erinnerung bleiben.
